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Pressebericht in der Cellsche Zeitung vom Freitag, 5. April 2013
Spieluhren aus Wettmar auf der ganzen Welt begehrt
Erst Anfang März hat Manfred Rauch wieder Pakete mit Spieluhren, kleinen Holzpuppen oder mechnanischen Musikinstrumenten nach Neu Seeland, Australien und Japan geschickt. Von seinem kleinen Laden in Burgwedel-Wettmar in der Region Hannover, beliefert der Rentner junge und alte Fans der traditionellen Spielzeuge in der ganzen Welt. "Neben uns gibt es nicht mehr viele Anbieter in Deutschland", sagt Rauch.
Pressebericht in der Bild Zeitung vom 5. April 2013
Die ganze Welt steht auf Spieluhren aus Großburgwedel
Großburgwedel - Seine Spieluhren sind in der ganzen Welt begehrt! Manfred Rauch aus Großburgwedel verschickt sie nach Neuseeland, Japan, Russland in die USA. Bis zu 80.000€ kosten einige der der antiken Stücke! Vor allem mit seiner Werkstatt hat sich Rauch einen guten Ruf gemacht. "Neben uns gibt es nicht mehr viele Anbieter in Deutschland", sagt er: "Kunden, die mir Spieluhren schicken, haben vorher lange gesucht." Ein Kunde habe 7 Jahre nach einer passenden Werkstatt gesucht. Der Rentner ergänzt stolz: "Ich habe schon eine Spieluhr repariert, die älter als 120 Jahre war!"
Pressebericht in der Nordhannoversche Zeitung vom 8. Juli 2013
Online präsentieren - offline bevorraten
Manfred Rauchs Paradies ist einer kleiner Laden, die Regale gefüllt mit über 900 Spieluhren. Neben bunten mit Perlen verzierten Eiern stehen Ballerinen aus Porzellan, Miniaturkarussels mit Holzfiguren und edle Intarsien-Dosen, die einen Ehrenplatz in der Schrankwand verdienen. Ohne Internet würde es das Spieluhren-Paradies nicht mehr geben. Keine Frage, die Auswahl im 20 Quadratmeter großen Laden in Wettmar (Burgwedel) ist beachtlich. Eigentlich sind die Dinge nicht massentauglich. Oder wie es der pensionierte Betriebswirt Rauch ausdrückt: "Der Markt ist sehr klein für diese Produkte!"

Es gibt zig Liebhaber von Spieluhren, aber nicht genug in der Region, um gewinnbringend einen Laden zu betreiben. Das wurde Rauch schnell klar, nachdem er 1998 sein Geschäft nahe der Lister Meile eröffnet hatte.

Da erschien das Internet wie eine Offenbarung: geringe Kosten und Kunden weltweit. Der 69-Jährige kommt in´s Schwärmen "Auch in Neuseeland, Kanada und Japan." Bereits 2000 hatte er sein Sortiment in´s Netz gestellt. Da war der Onlinehandel noch eine Randerscheinung. Wenige Jahre später erzielt Rauch im Internet mehr Umsatz als im Laden, weshalb er das Geschäft in sein Haus in Wettmar verlegte – um sich teure Ladenmiete zu ersparen.

Fazit: Das Internet hat nicht nur Rauchs Spieluhren-Paradies vor dem Aus bewahrt. Es ermöglicht dem Pensionär einen speziellen Laden in einem kleine Dorf wie Wettmar zu betreiben.

Text unter dem Bild
Manfred Rauch verkauft seine Spieluhren hauptsächlich über das Internet. Es gibt auch viele Kunden, die extra in seinen Laden nach Wettmar kommen.
Pressebericht in der Land & Forst vom 24. September 2015
Kostbare, präzise Meisterwerke
Altes Handwerk Vom einfachen Minitonwerk für neun Euro bis hin zur Spieluhr für rund 60.000 Euro – Spielwerke sind Meisterwerke der Präzision und Technik. Experte Manfred Rauch aus Wettmar bei Großburgwedel (Region Hannover) kann sie alle erklären. Er repariert, entwickelt formt und bewahrt rund 1000 Spielwerke in seinem Haus. LAND & FORST hat er seine Sammlung gezeigt.

Seit dem Jahr 1550 sind Spieluhren bekannt, ihre Blüte hatte die Handwerkstradition im Schwarzwald, aber auch der Schweiz. Landfrauen, Rentnergruppen und sonstige Interessenten finden ihren Weg zu Manfred Rauch nach Wettmar. So einen wie mich gibt es heute kaum noch. Es ist ein Problem die alten, heute kostbaren Raritäten, zu restaurieren, die Metallbearbeiter sind dazu meistens gar nicht mehr in der Lage“ sagt Rauch selbstbewusst. Wer kenne heute schon die Bezeichnung Metallgries und weiß, dass es sich dabei um Korrosion handelt, die vom dem aus Messing hergestellten Walzenkörper auf die stählernen Zungen übertragen wird?

Autodidakt
Der gelernte Betriebswirt hat seine Liebe zu den Spielwerken vor gut 15 Jahren entdeckt und viel gelesen, gesehen, sich beraten lassen und selbst entwickelt. Er zählt zu den Spitzenkräften, die Spielwerke mit Handaufzug, aber auch mit Elektromotor reparieren können. Nicht selten kommen Menschen zu ihm, die auf dem Dachboden oder im Keller ein solches uraltes Gerät entdeckt haben und sich an ihre Kindheit erinnern, als man damit die ganz typische Musik machen konnte. „Die Geräte sind meistens ein Standopfer“, erklärt Manfred Rauch und meint damit, dass sich das wertvolle Teil buchstäblich kaputtgestanden hat.

Rokoko Figuren und Ballerinas sind immer noch gefragt, ebenso die Holzschatullen, in denen das Werk untergebracht ist. Modern und edel, mit Preisen, die bis weit über 30.000 Euro liegen können, sind die Spieluhren mit nautischem Zierrat. Auch Leierkästen und große Standgeräte haben Fans. Manche findet man sogar in Foyers von Nobelhotels.

Musikalischer Stahl
Die Technik bringt den Klang. In den alten Messingwalzen befinden sich handgeschlagenen Stahlstifte, manchmal weit über 2.000 Stück pro Walze und alle harzvergossen. Besondere Spieluhren haben eine sensible und umfangreiche Technik. Da gibt es Käfige mit gerade Fingernagelgroßen Vögeln, die zwitschern und fliegen können, es gibt drehbare Tannen, Holzfäller, Handwerker und somit eigentlich alles, was man sich vorstellen kann.

Manfred Rauch kann viele Exponate zeigen. Und hat immer neue Ideen entwickelt und baut Geräte nach Kundenwünschen. Nahezu 270 Einzelteile hat eine Spieluhr, nahezu alles ist handgefertigt.

Rauch setzt auf alte Traditionen, auch in der Bauweise. Da kann man noch sehen, welchen maßgeblichen Einfluss auf die Luft auf den Klang hat. Drehbare Messingplättchen regulieren den Luftstrom, der auf das mechanische Aufzugwerk trifft und so den Druck der Feder reguliert. Die Geräte haben je nach Größe, Technik und Preisklasse 18, 28, 30, 36, 50, 72 oder 144 Tonstufen. Wer sich für diese kleinen Wunderwerke interessiert, ist immer bei Manfred Rauch willkommen.
TV Reportage der Süddeutschen Zeitung
 


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